Wir sind dann mal weg - Fahrradpilgertour zum Kirchentag nach Dresden
10.06.2011 - 08:00:00 von Ina Schrader
Gestartet sind: Frank Ahlgrim, Brunhilde und Günter Dietermann, Gabi Hesse, Ulrike Möllhoff, Alheidis und Joachim Purwin (Servicewagen), Regina Sasse, Heidi Scholz, Ina Schrader, Christa und Georg Thiele, Siegrid und Jörg Uhde
Samstag 28. Mai 2011 – Werlaburgdorf
Wir beginnen mit einem Gottesdienst zum Kirchentagsmotto „…da wird auch dein Herz sein“ und dem Reisesegen von Petra Schoenawa. Dann geht es mit bepackten Fahrrädern nach neuem Fahrradnavi Richtung Harz. Mittagspause kulinarisch vor und geistlich in der Kirche in Langeln. Wir radeln weiter und lassen uns auch durch einen Wasserlauf oder die Bundesstraße 6n nicht abschrecken. Netter Empfang im Georgenhof in Blankenburg. Nach der Abendandacht gehen wir in unsere Privatunterkünfte bei vielen, netten Blankenburgern.
| Tagesziel: | 62,72 km |
| Fahrzeit: | 4:37 Std. |
| Durchschnitt: | 14,01 km/h |
| Max. Geschwindigkeit: | 36,72 km/h |
29. Mai 2011 – Blankenburg
Nach dem Gottesdienst mit Pfarrer Lundbeck in der Marktkirche, treten wir heftig in die Pedale, um den Zug in Wegeleben nach Dessau zu erreichen. 6 Fahrräder werden mit unserem Begleitfahrzeug transportiert, der Rest per Bahn mit einmal umsteigen in 8 Minuten. Während wir in Dessau auf unseren Servicewagen warten, nutzen wir die Zeit für einen Kaffee und unser tägliches Mittagsgebet.
Weiter geht es dann per Rad durch den schönen Wörlitzer Park und auf dem Elberadweg mit Fährfahrt Richtung Wittenberg. In Wittenberg/Piesteritz werden wir herzlich empfangen. Einige von uns übernachten in einer Pension und der Rest richtet sich im Gemeindesaal das Nachtlager her.
| Tagesziel: | 61,75 km |
| Fahrzeit: | 3:49 Std. |
| Durchschnitt: | 16,16 km/h |
| Max. Geschwindigkeit: | 50,04 km/h |
30. Mai 2011 – Wittenberg/Piesterit
Heute gibt es ein gemeinsames Frühstück und anschließend eine kurze Taizéandacht. Danach besichtigen wir die Schlosskirche in Wittenberg, bevor es dann u.a. auf Sand- und Schotterwegen weitergeht (sehr mühsam). Mittagsrast machen wir in einer Kirschplantage in der Nähe von Jessen, wo wir von Joachim mit frischem Mineralwasser versorgt werden, um dann durch Wald und Heide weiter zu radeln.
Wir erreichen Herzberg/Elster und werden im idyllischen Innenhof des Pfarramtes begrüßt. Nach Verköstigung und Abendgebet im Gemeindesaal, wird noch der Kirchturm bestiegen. Wir übernachten aufgeteilt in mehreren Räumen im Pfarramt.
| Tagesziel: | 64,46 km |
| Fahrzeit: | 4:37 Std. |
| Durchschnitt: | 13,92 km/h |
| Max. Geschwindigkeit: | 28,59 km/h |
31. Mai 2011 – Herzberg/Elster
Begonnen wird der Tag mit einer Morgenandacht incl. Orgelmusik in der Kirche. Nach dem gemeinsamen Frühstück radeln wir meist auf dem Elsterradweg nach Bad Liebenwerda. Kurzer Stopp auf dem Marktplatz und weiter geht es entlang der Schwarzen Elster zum Mittagsstopp an einem kleinen Imbiss. Gestärkt verlassen wir diesen und auch die Schwarze Elster. Nach etlichen Straßen- und Feldwegkilometern erreichen wir Merschwitz und die Elbe, wo wir in einem netten Elberadwegkaffee ein kleines Gewitter abwarten.
Im Trockenen geht es an der Elbe entlang nach Zehren. Zum Schluss noch ein Uferwechsel per Fähre und steil berghoch zum Ev. Rüstheim „Meißener Land“. Die Zimmer werden eingeteilt und anschl. gehen wir in die Kirche zum Abendgebet.
| Tagesziel: | 72,54 km |
| Fahrzeit: | 4,54 Std. |
| Durchschnitt: | 14,75 km/h |
| Max. Geschwindigkeit: | 31,39 km/h |
Juni 2011 – Zehren
Nach unserer Morgenandacht mit Gitarrenmusik und anschl. Frühstück radeln wir im Nieselregen nach Meißen. Dort besichtigen wir den Dom. Dann geht es weiter auf dem Elberadweg nach Dresden zum Empfang der Fahrradpilger auf dem Altmarkt. Wir werden von ZDF und MDR empfangen und interviewt, noch bevor wir richtig angekommen sind. Anschließend geht es dann in unsere Unterkünfte. Die Fahrradpilgertour ist mit dem Empfang abgeschlossen und der 33. ev. Kirchentag beginnt.
| Tagesziel: | 43,31 km |
| Fahrzeit: | 3:02 Std. |
| Durchschnitt: | 14,22 km/h |
| Max. Geschwindigkeit: | 30,79 km/h |
Mit dem Fahrrad nach Dresden? Von „das würde ich nicht schaffen“ bis „Ihr seid doch bekloppt“ haben wir vorher alles gehört. Wir haben es geschafft und es war eine durchweg positive Erfahrung. Wir danken für die lieben Menschen, die wir kennen lernen durften, die uns jederzeit hilfsbereit zur Seite gestanden haben und uns so super nett in der Gemeinschaft aufgenommen haben. Wir danken für diese organisatorisch super vorbereitete Tour und die immer wieder Mut machenden Worte unterwegs. Es ist schön, dass außer einer abgesprungenen Kette, Gangschaltung, Navi und einem defekten Mantel nichts passiert ist.
Wir sind glücklich, dabei gewesen zu sein und gestärkt von vielen aufbauenden Eindrücken in den Alltag zurück gekehrt.

