Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

  • Fürchte dich nicht, denn du sollst nicht zuschanden werden.

    Jesaja 54,4

  • Christus spricht: Wenn man euch abführt und vor Gericht stellt, dann sorgt euch nicht im Voraus, was ihr reden sollt, sondern was euch in jener Stunde eingegeben wird, das redet. Denn nicht ihr seid es, die reden, sondern der heilige Geist.

    Markus 13,11

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Gemeindeleben > Artikel

1. Gielder Chornacht

08.10.2011 - 18:00:00 von Petra Schoenawa

Drei Chöre und ein Posaunenchor luden am Sonnabend, 8. Oktober 2011 zur „Ersten Gielder Chornacht“ in die Kirche ein. Bei stürmischem Herbstwetter machten sich nicht nur Sängerinnen und Sänger, Bläserinnen und Bläser auf den Weg. Zahlreiche interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer hatten sich an diesem Abend in der stimmungsvoll dekorierten Gielder Kirche eingefunden.

 

Der „Hauschor“, die Sängerinnen und Sänger des Gielder Kirchenchores eröffneten, mit Unterstützung der Stimmen aus Watzum, Schliestedt und Groß Denkte, den Abend und stimmten mit Chorälen aus alter und neuer Zeit auf den Abend ein. Chorleiterin Ulrike Grall stellte ein buntes Programm für ihre Chorstimmen zusammen und füllte mit 15 Chorstücken den ersten Part des Abends. Nach einer kurzen Pause, in der sich die Gäste schon an vorbereiteten Getränken und Speisen erfreuen konnten, ging es im Programm mit „Swinging Voices“ aus Börßum weiter. Da Chorleiter Klaus Heuer verhindert war, übernahm die Leitung seine Vertreterin Silke Ahlgrim. Die flotten Weisen rissen das Publikum sichtlich mit. Heiteres und Nachdenkliches wurde neben dem Gesang durch die Moderation von Frank Ahlgrim erklärt und vom Publikum mit nachhaltigem Applaus belohnt. Doo Dub Dah…ließ sich schnell im Wechselgesang von Frauen und Männern im Kirchenschiff einstudieren und füllte den großen Kirchenraum mit fröhlichem Gesang. Trotz der breiten Altersspanne im Publikum konnten die Sängerinnen und Sänger mit „This little light of mine“ die Zuhörer zum Mitsingen begeistern.

 

Inzwischen war es dunkel geworden und in der halbstündigen Pause kamen die Gäste bei  kleinen Speisen und Getränken ins Gespräch. Viele helfende Hände hatten liebevoll kleine Köstlichkeiten hergerichtet, die auf eine breite Zustimmung trafen.

 

Weiter ging es dann mit ganz anderen Tönen, Blechbläser. Der Posaunenchor aus Destedt hatte unter der Leitung von Cilly von d. Fecht im Altarraum Platz genommen und eröffnete die zweite Runde mit Musik aus dem 17. Jahrhundert. Mit den dann folgenden Choralbearbeitungen, die zum großen Teil aus dem „Kirchentags-Repertoire“ stammten, brauchte das Publikum erst gar nicht groß zum Mitsingen aufgefordert werden. Man konnte nicht stumm bleiben, Bläser und bekannte Choräle – die Musik verband Alt und Jung, Klein und Groß, Sänger und so manchen „Nichtsänger“. Das Abendlied „Bleib bei mir Herr“ wurde zu einem stimmungsvollen Bitt- und Dankgesang aller Beteiligten und Gäste und leitete in die letzte Chorrunde ein.

 

„Miasobate“ – der Chor aus Seinstedt eröffnete seinen Part mit einer Weise aus Simbabwe. Chorleiter Michael Grosse mit seinen Sängerinnen und Sängern nahm die Zuhörer mit auf eine Reise durch die ganze Welt. Flotte Rhythmen und besinnliche Musik wurden vom Publikum mit viel Beifall honoriert. Mit einem gemeinsamen Gesang  aller Anwesenden leitete Miasobate dann in das Liturgische Fest über, welches den Abschluss des vierstündigen Abends bildete.

 

Mit Psalmgebet und moderner Liturgie setzte Pfarrer Frank Ahlgrim für die große Schar Christen das Heilige Abendmahl ein, dass mit Brot und Wein durch die Bankreihen weitergegeben wurde. Wir gehen im Licht Gottes – in diesem Sinne machten sich die Sängerinnen und Sänger mit der Gemeinde dann gegen 22.45 Uhr auf den Heimweg.

 

Im Namen der vielen Gemeindeglieder und Beteiligten sage ich ein großes Dankeschön für die Mitwirkung, für die Musik, für die Organisation, für die vielen helfenden Hände, für die Beköstigung, für tolle Atmosphäre, für die Worte, für den Beifall, für das Dabeisein, für die Gemeinschaft, für Gottes Segen. Ich bin sicher und nicht nur ich wünsche es mir: es wird und muss eine 2. Gielder Chornacht geben! Danke.

 

Petra Schoenawa

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