Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

  • Fürchte dich nicht, denn du sollst nicht zuschanden werden.

    Jesaja 54,4

  • Christus spricht: Wenn man euch abführt und vor Gericht stellt, dann sorgt euch nicht im Voraus, was ihr reden sollt, sondern was euch in jener Stunde eingegeben wird, das redet. Denn nicht ihr seid es, die reden, sondern der heilige Geist.

    Markus 13,11

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Gemeindeleben > Artikel

Bericht von der innerdeutschen Grenze im Gielder Pfarrhaus

16.04.2011 - 18:00:00 von Stefanie Bothe

Es war ein spannender Abend, als Peter Hanke aus der Zeit berichtete, die er als Zöllner an der innerdeutschen Grenze zwischen Mattierzoll und Hornburg verbrachte. Er arbeitete dort bis zur Öffnung der Grenze 1989 und  berichtete ausführlich über die Streifengänge, die er Tag und Nacht - teils allein, teils mit Kollegen, teils mit Begleithund - zu absolvieren hatte.

 

Dabei vermochte er auch den anwesenden Kindern ein Bild von der Grenze dieses ehemals geteilten Landes zu geben. Es wurde genau nachgefragt, wie die Grenzanlage aufgebaut war - zum Beispiel gab es tiefe Löcher im Boden, in denen die Panzer der DDR nicht zu sehen waren. Sie waren aber ganz schnell da, wenn sie zum Einsatz kamen. Herr Hanke erzählte von den Hunden, die an der Grenze eingesetzt wurden und auch davon, dass die Bäche, bei denen der Grenzverlauf in der Mitte verlief, zweimal jährlich gereinigt wurden - einmal seitens der DDR, einmal seitens der BRD.

 

Er beschrieb seine Kontakte zu den Grenzsoldaten der DDR und auch, dass er einige von ihnen nach 1989 wiedertraf. Im Anschluss an die Erzählungen hatten alle Zuhörer die Möglichkeit, in dem Album mit Fotos und Zeitungsberichten zu blättern und vieles nachzufragen. Es war ein gelungener und interessanter Abend, der den Besuchern sicher noch in guter Erinnerung ist.

 

Vielen Dank an Herrn Hanke.

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